Afro Ken

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Platon: Thrasymachos Dialog (über die Gerechtigkeit)

April 2000

 

Meine Hausarbeit bei Amazon.de

 

Diese Arbeit habe ich anlässlich meiner Zwischenprüfung in Philosophie angefertigt. Ich hatte bereits einige Seminare über Platons frühe Dialoge besucht und diese inspirierten mich letztendlich auch, mir Platon als Thema für meine schriftliche Zwischenprüfung zu wählen (mündliches Thema war die Philosophie Kants). Die Arbeit heißt "Warum das tugendhafte Leben des Einzelnen bei Platon Voraussetzung für die Verwirklichung eines gerechten Staates ist" und geht über den Thrasymachos-Dialog. Dies ist zwar das 1. Buch der Politeia, jedoch nimmt man an, dass der Dialog zu Platons frühen Dialogen zu rechnen ist und erst später seinem großen Werk zum guten Staat voran gestellt wurde. Daher gehe ich in dieser Arbeit auch besonders auf den dort entwickelten Begriff der Gerechtigkeit ein, sowie auf die Frage, inwiefern das tugendhafte Leben des Einzelnen zur Verwirklichung eines gerechten Staates beitragen kann - weniger aber auf den in den Büchern II bis X entwickelten Staatsbegriff.

 

Nach einer Zusammenfassung des Dialogs setze ich mich dann mit der Frage auseinander, warum es laut Platon (für den Einzelnen) so wichtig ist, gerecht zu leben. Allerdings ist mir erst jetzt, nach meiner mündlichen Magisterprüfung (in der ein Thema u.a. auch die Philosophie Platons war), das volle Ausmaß dieses Ansatzes bewusst geworden. Diese Arbeit bleibt dabei vergleichsweise stark an der Oberfläche haften, dennoch erhielt ich eine 1,3 für sie.

 

Zum Schluss der Arbeit wird, ähnlich wie in der Arbeit zu Ryle, noch einmal auf das Schicksal des Alkibiades eingegangen und inwiefern er, der anfangs ein glühender Verehrer des Sokrates war und später zum grausamen Tyrann ward, die Forderungen des ersteren erfüllt.