Afro Ken

c-laudia / Berlin

English version

Ich bin kein großer Clubgänger. Ich treibe mich lieber in Kneipen und Bars rum. Seit Kurzem entwickelt sich ja der Reuterkiez in meinem Nachbarbezirk Neukölln zum nächsten Szene-Kiez, was ich sehr praktisch finde (weil kurze Wege). Im Moment ist es immer wieder faszinierend zu sehen, wie schnell sich die Gegend dort entwickelt! Jedes Mal, wenn ich dort bin, haben neue Läden auf gemacht (und so wächst auch die nachfolgende Liste kontinuierlich mit). Meine liebsten Kneipen im Reuterkiez sind:

  • Freies Neukölln
  • Ä
  • Schilling
  • Liberda (gerade entdeckt; schönes Café / Restaurant mit leckerem und erschwinglichem Essen; Gerichte zwischen 6 - 10 Euro)
  • Raumfahrer
  • Goldberg (gegenüber vom Liberda; nach mehreren Monaten des äußerlichen Beäugens auch endlich mal drinne gewesen; war super)
  • Nansen
  • Supersonic
  • Frühperle (angeblich trifft sich hier die Neuköllner Schickeria; aber mir gefällt der Laden trotzdem)

Hier findet Ihr einige weiterführende Informationen zu Kunst im Reuterkiez. Einen schönen Plan mit allen Kneipen (von der letzten Weserrakete) im PDF-Format findet ihr hier. Ansonsten einfach mal Google anschmeißen, und "Kreuzkölln" googlen, da findet sich auch noch einiges.


Eine ebenfalls nach wie vor schöne Ecke für jede Kneipentour ist rund um das Schlesische Tor rum. Meine Lieblingskneipen dort:

 

Sehr hübsch und unbedingt einen Besuch wert ist auch das Badeschiff - vor allem im Winter, wenn es als Saunaschiff fungiert.

 

Schokoladen, Berlin

Seit ich im Februar 2006 aus dem Prenzlauer Berg weggezogen bin, kenne ich mich dort quasi gar nicht mehr aus. Dennoch, hier der Content meiner Webseite von vor etwa vier Jahren gecopy-pasted. Einiger der dort erwähnten Kneipen gibt es m.E. (leider) nicht mehr.

 

Einige meiner liebsten Kneipen in Mitte sind: 

Vor einigen Jahren war ich sehr oft in der Oranienburger Straße unterwegs, aber seit die zu einer regelrechten Touristenattraktion verkommen ist, gefällt es mir dort nicht mehr. Aber wenn Ihr trotzdem mal dorthin gehen möchtet, würde ich empfehlen, mal einen Blick auf's "Tacheles" zu werfen, oder mal in der "Assel" vorbei zu schauen, einer Kneipe, die nach wie vor sehr nett ist.

 

 

im Prenzlauer Berg:

In dieser Gegend (um den Helmholzplatz herum) gibt es eine Menge Kneipen, Cafés und Bars, also findet einfach selber raus, welche Euch am besten gefallen!

 

Tomsky, Berlin

Weiterhin mag ich im Prenzlauer Berg noch:

Wo Ihr meiner Meinung nach nie hingehen solltet ist das "An einem Sonntag im August" in der Kastanienallee (obwohl die Kastanienallee - auch "Castingallee" genannt - an sich durchaus einmal einen Besuch wert ist). Das Essen dort ist lausig und der Service schlecht, weil die Eigentümerinnen zu geizig sind, mehr Personal einzusetzen. Glaubt mir, ich habe dort mal gearbeitet! :-)

 

Ankerklause, Berlin

in Kreuzberg:

Geht mal in die Ecke Wiener Straße/Oranienstraße/Manteuffelstraße! Dort werdet Ihr einen Haufen weiterer Kneipen finden!

 

im Friedrichshain:

siehe auch: http://www.boxhagener-platz.de

 

Schleusenkrug, Berlin

 

in Charlottenburg:

 

 

Kumpelnest, Berlin

in Schöneberg:

Werft mal einen Blick auf den Nollendorfplatz und die Gegend dahinter (Maaßenstraße, Akazienstraße). Das lohnt sich vor allem am Samstag, wenn dort der große Markt ist!

 

 

Beachte: Anders als in anderen Städten wie z.B. London finden sich in Berlin die meisten Kneipen und Bars sowie die "Szene" in bestimmten Gebieten der innerstädtischen Bezirke. Dies ist auch der Grund (oder vielleicht sogar die Folge?), weshalb so viele Einwohner einzelner Bezirke eine bestimmte Art von "Lokalpatriotismus" entwickeln. Ich kenne z.B. einige Leute aus Kreuzberg, die nicht einen Fuß nach Charlottenburg oder Schöneberg setzen würden, ganz zu schweigen von irgendeinem außerstädtischen Bezirk.


Natürlich leiden diese Gebiete sehr stark unter einem Phänomen namens "Gentrification", wie z.B. das Gebiet rund um den Kollwitzplatz im Prenzlauer Berg. Anfang und Mitte der 90er Jahre gab es dort einen Haufen unabhängiger Cafés, Clubs und Kneipen, manche von ihnen sogar noch ein Relikt der früheren Teilung Berlins, wie z.B. das ehemalige "Café Westphal" in der Kollwitzstraße. Seit Mitte der 90er Jahre mussten jedoch immer mehr dieser netten Läden schließen weil sowohl die Bodenpreise wie auch die Mieten stiegen und Restaurants eröffneten, die sogar Gäste wie Bill Clinton abfütterten.

 

Noch ein Hinweis: Der Winter in Berlin ist wirklich furchtbar. Aber wenn man ein paar nette Leute und ein paar gemütliche Locations kennt, kann man sich ein paar wirklich lauschige Stunden machen. Und, ein weiterer Vorteil: Sogar wenn man bis 6 oder 7 Uhr früh saufen war, ist es immer noch dunkel auf dem Weg nach Hause! ;-)

Und: So schrecklich die Winter hier sind, so wunderbarer sind die Sommer! Wenn möglich, besucht Berlin im Sommer! Guckt Euch all die riesigen Parks in der Stadt an - der Tiergarten ist der größte von ihnen (wo auch die jährliche Love-Parade statt findet), aber der schönste ist der Volkspark Friedrichshain (weil er direkt vor meiner Haustür ist ;-), sogar im Winter. Wenn Ihr dort im Sommer hingeht, solltet Ihr definitiv in einen der Biergärten dort gehen - einer ist direkt im Park, ein anderer ist bei dem Kino "Filmtheater am Friedrichshain". Wenn Ihr im Prenzlauer Berg in der Ecke U-Bhf. Eberswalder Straße seid, solltet Ihr einen Blick in den winzigen Mauerpark in der Eberswalder Straße werfen, dort ist die Atmosphäre sehr angenehm. Weitere schöne Parks sind:

 

Treptower Park (besucht mal die "Insel" - ein bekannter Club, am Wochenende hat dort auch ein Café den ganzen Tag über geöffnet) Kreuzberg Humboldthain Monbijou-Park.

Wenn Ihr nach einem strangen und martialischen Erlebnis sucht, kommt am Sonntag-Nachmittag zum Volkspark Friedrichshain und schaut den Juggerern bei ihrem wöchtentlichen Training zu. Aber keine Angst, die wollen nur spielen! ;-)